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	<title>Kommentare zu: Zeitmanagement</title>
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	<description>von Tomasz Kurowicki</description>
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		<title>Von: Marcus</title>
		<link>http://www.baalrok.de/index.php/2008/12/13/zeitmanagement/comment-page-1/#comment-17031</link>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 18:53:19 +0000</pubDate>
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		<description>Dieses PhÃ¤nomen ist mir zwischen meinem Abi und dem Studium auch begegnet. Da war diese Liste mit all den tollen Dingen, die ich noch machen wollte und letztlich sind 2/3 davon unerfÃ¼llt geblieben.
Ich denke, es gehÃ¶rt eine ganze Menge Selbstdisziplin und langfristige Motivation und Konzentration dazu, die eigenen Ziele persistent zu verfolgen. Mittlerweile bin ich zu der Ansicht gelangt, dass eine solche Lebensweise fÃ¼r mich aber ausgeschlossen wÃ¤re. ZwÃ¤nge ich mich in mathematische TagesablÃ¤ufe, wÃ¼rde mein LebensgefÃ¼hl (d.h., das, was ich fÃ¼r mich als Freiheit definiere) irgendwie verloren gehen; daher scheue ich mich auch vor jedweder Form von Analyse oder Prinzip, wie unter dem Wikipedia-Link beschrieben.
Ich lese gerade Camus. Der wÃ¼rde Dir sagen, dass Du die FÃ¼ÃŸe auf den Tisch legen sollst, wenn Du magst, oder nicht, wenn Du nicht magst und auf gar keinen Fall solltest Du Dich auch nur irgendeinem Zwang unterordnen - ich denke, Camus hÃ¤tte Handys und E-Mails gehasst. Und ich kann sie mittlerweile auch nicht mehr sehen. Mein Ansatz hat eine Ã¤hnliche Wirkung wie die von JÃ¶rn, verhÃ¤lt sich aber genau entgegengesetzt: Ich lese und schreibe weniger Mails, ich schaue auch bloÃŸ auf das Handy, wenn ich auf den Bus warte und chatte so gut wie gar nicht mehr. Das Tolle ist, dass ich nicht das GefÃ¼hl habe, etwas zu verpassen. Stattdessen habe ich viel mehr Zeit, um zu lesen, zu schreiben, zu spazieren, oder auch einfach mal auf dem Boden zu liegen und nichts zu tun. Hat auch was.
Ich glaube Hegel hat mal als Unterschied zwischen Herr und Knecht definiert, dass der Knecht grundsÃ¤tzlich erreichbar sein muss, der Herr jedoch nicht. MÃ¼nzt man das einmal auf moderne Kommunikationswege um, bleibt der ernÃ¼chternde Beigeschmack, dass wir uns selbst geknechtet haben mit Handys und E-Mails, Feedreadern und GedÃ¶ns wie StudiVZ und Twitter. Also, fÃ¼r mich ist da weniger mehr. Gutes Fazit.

[PS: FÃ¼r JÃ¶rn mÃ¼sste man wohl einen Ratgeber mit dem Titel &quot;Ein Leben nach Google&quot; herausbringen ;-)]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses PhÃ¤nomen ist mir zwischen meinem Abi und dem Studium auch begegnet. Da war diese Liste mit all den tollen Dingen, die ich noch machen wollte und letztlich sind 2/3 davon unerfÃ¼llt geblieben.<br />
Ich denke, es gehÃ¶rt eine ganze Menge Selbstdisziplin und langfristige Motivation und Konzentration dazu, die eigenen Ziele persistent zu verfolgen. Mittlerweile bin ich zu der Ansicht gelangt, dass eine solche Lebensweise fÃ¼r mich aber ausgeschlossen wÃ¤re. ZwÃ¤nge ich mich in mathematische TagesablÃ¤ufe, wÃ¼rde mein LebensgefÃ¼hl (d.h., das, was ich fÃ¼r mich als Freiheit definiere) irgendwie verloren gehen; daher scheue ich mich auch vor jedweder Form von Analyse oder Prinzip, wie unter dem Wikipedia-Link beschrieben.<br />
Ich lese gerade Camus. Der wÃ¼rde Dir sagen, dass Du die FÃ¼ÃŸe auf den Tisch legen sollst, wenn Du magst, oder nicht, wenn Du nicht magst und auf gar keinen Fall solltest Du Dich auch nur irgendeinem Zwang unterordnen &#8211; ich denke, Camus hÃ¤tte Handys und E-Mails gehasst. Und ich kann sie mittlerweile auch nicht mehr sehen. Mein Ansatz hat eine Ã¤hnliche Wirkung wie die von JÃ¶rn, verhÃ¤lt sich aber genau entgegengesetzt: Ich lese und schreibe weniger Mails, ich schaue auch bloÃŸ auf das Handy, wenn ich auf den Bus warte und chatte so gut wie gar nicht mehr. Das Tolle ist, dass ich nicht das GefÃ¼hl habe, etwas zu verpassen. Stattdessen habe ich viel mehr Zeit, um zu lesen, zu schreiben, zu spazieren, oder auch einfach mal auf dem Boden zu liegen und nichts zu tun. Hat auch was.<br />
Ich glaube Hegel hat mal als Unterschied zwischen Herr und Knecht definiert, dass der Knecht grundsÃ¤tzlich erreichbar sein muss, der Herr jedoch nicht. MÃ¼nzt man das einmal auf moderne Kommunikationswege um, bleibt der ernÃ¼chternde Beigeschmack, dass wir uns selbst geknechtet haben mit Handys und E-Mails, Feedreadern und GedÃ¶ns wie StudiVZ und Twitter. Also, fÃ¼r mich ist da weniger mehr. Gutes Fazit.</p>
<p>[PS: FÃ¼r JÃ¶rn mÃ¼sste man wohl einen Ratgeber mit dem Titel "Ein Leben nach Google" herausbringen <img src='http://www.baalrok.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: JÃ¶rn Zaefferer</title>
		<link>http://www.baalrok.de/index.php/2008/12/13/zeitmanagement/comment-page-1/#comment-16969</link>
		<dc:creator>JÃ¶rn Zaefferer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 18:40:03 +0000</pubDate>
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		<description>GMail und GReader sind fÃ¼r meine Online-Zeit inzwischen unersetzlich. Beide kann ich weitesgehend mit Tastatur bedienen. So kann ich ~160 Feeds zumindest scannen, und Mails von neun Mailinglisten verarbeiten, d.h. die interessanten Themen lesen und bei Bedarf antworten.

Da ich die Tools auch im BÃ¼ro nutzen kann, lÃ¤sst sich der nÃ¶tige Zeitbedarf ein wenig Ã¼ber den Tag verteilen. I.d.R. scanne ich da hier und da ein wenig, und les dann umfangreichere Artikel abends.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>GMail und GReader sind fÃ¼r meine Online-Zeit inzwischen unersetzlich. Beide kann ich weitesgehend mit Tastatur bedienen. So kann ich ~160 Feeds zumindest scannen, und Mails von neun Mailinglisten verarbeiten, d.h. die interessanten Themen lesen und bei Bedarf antworten.</p>
<p>Da ich die Tools auch im BÃ¼ro nutzen kann, lÃ¤sst sich der nÃ¶tige Zeitbedarf ein wenig Ã¼ber den Tag verteilen. I.d.R. scanne ich da hier und da ein wenig, und les dann umfangreichere Artikel abends.</p>
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