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	<title>baalrok.de &#187; Filmrezis</title>
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	<description>von Tomasz Kurowicki</description>
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		<title>Star Trek 11</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 16:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomasz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmrezis]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Lange haben Fans der legendären SciFi-Serie auf eine Fortsetzung gewartet. Nun wurde ihr Wunsch erfüllt. Es wurde sogar ein kompletter Neuanfang mit neuen Schauspielern in Rollen von bekannten Gestalten wie Kirk oder Spock gewagt.
Die neuen Schauspieler scheinen wirklich ein Glücksgriff zu sein. Sie passen überwiegend gut in die Rollen, sind durchaus glaubwürdig und sympatisch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Lange haben Fans der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raumschiff_Enterprise" target="_blank">legendären SciFi-Serie</a> auf eine Fortsetzung gewartet. Nun wurde ihr Wunsch erfüllt. Es wurde sogar ein kompletter Neuanfang mit neuen Schauspielern in Rollen von bekannten Gestalten wie Kirk oder Spock gewagt.</p>
<p>Die neuen Schauspieler scheinen wirklich ein Glücksgriff zu sein. Sie passen überwiegend gut in die Rollen, sind durchaus glaubwürdig und sympatisch. Das ist schon mal eine gute Voraussetzung für einen gelungenen Film. Nur leider kann die Story dem überhaupt nicht gerecht werden. Um vermutlich größere kreative Freiheit zu erhalten setzten die Drehbuchautoren auf eine etwas dämliche Zeitreise-Rache-Story, in deren Verlauf ein alternatives StarTrek Universum erschaffen wird, in dem zum Beispiel Vulkan nicht mehr existiert und Spocks Mutter nicht mehr lebt. Für wahre StarTrek-Fans sicherlich nicht akzeptabel.</p>
<p>Immerhin bleibt der Film konstant spannend und jagt den Zuschauer von einem Effektspektakel zum nächsten. Im Grunde entspricht dies aber nicht dem Geist der Serie. Der Film scheint allgemein für ein Massenpublikum konzipiert zu sein, denn man findet neben viel rasanter Action und guten Effekten auch viel teenietauglichen Humor. Zusätzlich verlangt der Film vom Zuschauer nicht gerade viel Aufmerksamkeit ab, damit dieser der Story folgen kann.</p>
<p>Als reiner SciFi-Kracher hat der Film durchaus seine Daseinsberechtigung, denn man wird die Laufzeit über gut unterhalten und es wird nie langweilig. Insofern ist es in meinen Augen ein guter, wenn auch inhaltlich trivialer, Popcorn-SciFi-Film, aber ein eher schlechter StarTrek Film ohne Tiefgang. Immerhin hat der Film eines geschafft:  er konnte neues (unvorbelastetes) Publikum für StarTrek begeistern. Möglicherweise wird eine mit Sicherheit kommende Fortsetzung dann mehr für Trekkies bieten.</p>
<p>Im Folgenden darf ein Trailer nicht fehlen, um euch einen ersten Eindruck zu vermitteln:</p>
<p><p style="text-align: center"><object wmode="opaque" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/xrvL5N8sqBM" width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xrvL5N8sqBM" /></object></p></p>
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		<title>Gran Torino</title>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 13:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomasz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmrezis]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Vor mittlerweile fast zwei Wochen habe ich den neusten Film von und mit Clint Eastwood gesehen. Gran Torino ist ein bewegendes Drama in dem der alte Korea-Veteran Walt Kowalski lernt seine alten Vorurteile  abzubauen und sich mit der Zeit sogar richtige Freundschaft daraus entwickelt.
Ausgangspunkt ist, dass Walt seit kurzer Zeit alleine lebt, da seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Vor mittlerweile fast zwei Wochen habe ich den neusten Film von und mit Clint Eastwood gesehen. Gran Torino ist ein bewegendes Drama in dem der alte Korea-Veteran Walt Kowalski lernt seine alten Vorurteile  abzubauen und sich mit der Zeit sogar richtige Freundschaft daraus entwickelt.</p>
<p>Ausgangspunkt ist, dass Walt seit kurzer Zeit alleine lebt, da seine Frau verstorben ist. Er selbst ist ein alter verbitterter Pedant, der alles im Haus und auf dem Grundstück im makellosen Zustand hält. Zu seinen Kindern und Enkelkindern hat er kein besonders gutes Verhältnis, denn sie wollen vor allem an seinen Besitz und ihn in ein Heim stecken. Seine Nachbarschaft ist zunehmend von Bürgern mit asiatischen Migrationshintergrund geprägt, denen er mit Verachtung begegnet. Auch die ansteigende Gang-Gewalt macht die Gegend nicht gerade lebenswert. Schließlich greift er selbst ein und hilft auf die Weise seinen asiatischen Nachbarn, die fortan sehr dankbar sind und immer wieder versuchen sich ihm zu nähern. Zunächst ist er eher abweisend, aber mit der Zeit lernt die Menschen kennen und schätzen. Nur aus seiner Einmischung entwickelt sich leider auch ein sich immer weiter hochschaukelnder Konflikt, der in eine überaus konsequenten Ende mündet.</p>
<p>Der Film zeigt auf grandiose Weise, dass zu einem guten Film keine teuren Spezialeffekte nötig sind, sondern ein solcher vor allem von seinen Schauspielern und seiner Geschichte lebt. Clint Eastwood spielt den verbitterten Walt Kowalski äußerst überzeugend und läßt dabei sehr kreative Schimpfkanonaden von sich. Gerade Szenen wie die, wo er sich mit seinem Kumpel, einem italenischen Friseur, Wortgefächte liefert und sich dabei diverser Klischees und Voruteilen bedient sind klasse und charakterisieren ihn in besonderer Weise. Es ist eben seine besondere Art Zuneigung auszudrücken. Auf solche und ähnliche Weise lernt man Walt kennen und verstehen. Besonders gelungen finde ich, dass sich Eastwood dabei überhaupt nicht um die politische Korrektheit der von ihm dargestellten Figur scherrt, was den Film nur authentischer macht. Auch das Ende ist kein Hollywood-HappyEnd, sondern wirkt konsequent realistisch.</p>
<p>Im folgenden verlinke ich noch den deutschen Trailer, damit ihr euch einen ersten Eindruck bilden könnt.</p>
<p><p style="text-align: center"><object wmode="opaque" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/QSJOcfEtXyE" width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QSJOcfEtXyE" /></object></p></p>
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		<title>Der neue Bond</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 10:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomasz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Filmrezis]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Gestern hatte ich das Vergnügen den neuen Bond &#8220;Ein Quantum Trost&#8221; zu sehen. Abgesehen von dem bescheuerten Titel und den teils zu hektischen und konfusen Schnitten ist es ein guter Actionthriller.
War es denn auch ein guter Bondfilm? In gewisser Weise stellt sich meiner Meinung nach diese Frage nur bedingt.
Mit &#8220;Casino Royale&#8221; wurde vor zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Gestern hatte ich das Vergnügen den neuen Bond &#8220;Ein Quantum Trost&#8221; zu sehen. Abgesehen von dem bescheuerten Titel und den teils zu hektischen und konfusen Schnitten ist es ein guter Actionthriller.</p>
<p>War es denn auch ein guter Bondfilm? In gewisser Weise stellt sich meiner Meinung nach diese Frage nur bedingt.</p>
<p>Mit &#8220;Casino Royale&#8221; wurde vor zwei Jahren ein Neuanfang gewagt. Es wurde versucht Bond neu zu definieren und einen strikten Cut zu machen. Das mag einigen Fans der alten Teile nicht besonders zusagen, aber meiner Meinung nach war der Schritt nach Filmen wie &#8220;Die Welt ist nicht genug&#8221; oder &#8220;Stirb an einem anderen Tag&#8221; überfällig. Der neue Bond ist härter, konsequenter und vielleicht sogar realistischer. Es fehlen viele Spielereien, aber schnelle Autos und schöne Frauen sind geblieben. Auch ist Bond nicht mehr der unverwundbare Playboy, sondern zeigt Schwächen und ist verletzbar.</p>
<p>Dieser in &#8220;Casino Royale&#8221; eingeführte Bond taucht auch ohne großartige Veränderungen in &#8220;Ein Quantum Trost&#8221; auf, da die Filme eine Einheit bilden und nahtlos aneinander anschließen. Insofern ist &#8220;Ein Quantum Trost&#8221; im Sinne es neu eingeführten Bonds auch ein guter Bondfilm. Er setzt natürlich andere Akzente als die alten Teile, es gibt etwa keinen wirklichen Superschurken, aber führt das von Bond geprägte Subgenre der Agentthrillers auf eine neue,  vielleicht etwas pseudorealistische, aber moderne Ebene. Ich finde diesen Weg jedenfalls nicht verkehrt. Denn ein Entwicklungsstillstand und ewige Wiederholung des alten Bondarchetypen wäre auf Dauer einfach langweilig.</p>
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		<title>Cloverfield</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 14:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomasz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmrezis]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Viele Gerüchte rankten sich um diesen Film. Lange wurde streng geheim gehalten, worum es überhaupt geht und eine virale Marketingkampagne geführt, so dass sich schnell eine Community zusammen scharrte die jedweden Hinweis begierig aufsaugte. Sogar der Filmtitel wurde erst relativ spät bekannt gegeben, obwohl er ziemlich Nichtssagend ist. Als Produzent fungierte übrigens J. J. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Viele Gerüchte rankten sich um diesen Film. Lange wurde streng geheim gehalten, worum es überhaupt geht und eine virale Marketingkampagne geführt, so dass sich schnell eine Community zusammen scharrte die jedweden Hinweis begierig aufsaugte. Sogar der Filmtitel wurde erst relativ spät bekannt gegeben, obwohl er ziemlich Nichtssagend ist. Als Produzent fungierte übrigens J. J. Abrams, der gerade Serienfans als kreativer Kopf und Regisseur hinter Lost bekannt sein dürfte. </p>
<p>Eine Gruppe junger Leute feiert den Abschied von Rob, den es beruflich nach Japan zieht. Die Feier wird auf einmal durch einen Stromausfall und Erschütterungen unterbrochen. Um besser zu sehen was los ist laufen die Party-Besucher aufs Dach und können dort eine Explosion nahe Down-Town-Manhattan sehen. Panikartig flüchten sie auf die Straße, denn irgendwas scheint sich da seinen Weg durch die Häuserschluchten zu bahnen.<br />
Im Grunde ist es ein typischer Monsterfilm im Stile von Godzilla geworden. Die Besonderheit ist aber, dass alles im Handkamera-Look gedreht wurde, als ob einer der Hauptdarsteller alles filmen würde. Das Konzept führt also die Idee aus &#8220;Blair Witch Projekt&#8221; konsequent weiter. Insofern gibt’s wenige Schnitte (nur wenn eben die Kamera ausgeschaltet wird), vielmehr eine eher wilde und freie Kameraführung, die das Geschehen deutlich authentischer und näher wirken lässt. Auch wird damit erreicht, dass die Spannung (ohne überhaupt sehr viel zeigen zu müssen) auf konstant hohem Niveau bleibt. Die Geschichte selbst ist eher banal und realitätsfremd, aber wenn man sich darauf einlässt, wird man ganz gut unterhalten. Vor allem beeindruckend, dass wirklich von Vorne bis Hinten das Konzept durchgezogen wurde. </p>
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		<title>Der Nebel</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 12:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomasz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmrezis]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Nach &#8220;Die Verurteilten&#8221; und &#8220;The Green Mile&#8221; hat Regisseur und Drehbuchautor Frank Darabont wieder eine Geschichte von Stephen King filmisch umgesetzt. Sie erschien bereits in den 80ern im Kurzgeschichtenband &#8220;Im Morgengrauen&#8221;.
Nach einem schweren Sturm kommt auf einmal ein ungewöhnlicher, alles umhüllender Nebel. Einige Menschen können sich noch in einen nahen Supermarkt flüchten, denn ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nach &#8220;Die Verurteilten&#8221; und &#8220;The Green Mile&#8221; hat Regisseur und Drehbuchautor Frank Darabont wieder eine Geschichte von Stephen King filmisch umgesetzt. Sie erschien bereits in den 80ern im Kurzgeschichtenband &#8220;Im Morgengrauen&#8221;.</p>
<p>Nach einem schweren Sturm kommt auf einmal ein ungewöhnlicher, alles umhüllender Nebel. Einige Menschen können sich noch in einen nahen Supermarkt flüchten, denn ein von Panik erfüllter Mitbürger berichtet, dass etwas im Nebel wäre, was seinen Freund rein gezogen hätte. Die Menschen wissen also nicht was dort lauert und sind mit ihrer Angst bzw. ihrer Ungewissheit konfrontiert.<br />
Später bekommt man zunehmend die Wesenheiten im Nebel zu Gesicht, aber es bleibt eine eher unbekannte, gar unwirklich erscheinende Bedrohung. Auch geht es im Film weniger um das Grauen im Nebel, als um das Verhalten der Menschen im Supermarkt. Sie sind etwas vollkommen unbekannten und angsterregendem ausgesetzt und reagieren auf ganz unterschiedliche Art und Weise darauf. Da gibt zum Beispiel die religiöse Eiferin Mrs. Carmody, welche von der nahenden Apokalypse faselt und es mit passenden Bibelzitaten untermauert. Dann eher nüchtern agierende Mitmenschen, die nach einer rationalen Erklärung suchen. Schnell entwickeln sich Konflikte und Probleme innerhalb der Gruppe. Insofern ist der Film eher nichts für Fan konventioneller Monster-Schocker, da hier eher die Menschen im Vordergrund stehen. </p>
<p>Die Spieldauer hinweg bleibt der Film spannend und das Ende verstoßt schließlich gegen alle Hollywood-Konventionen. Solch ein hartes, überraschendes und zugleich auch konsequentes Ende sieht man sicherlich selten. Es unterscheidet sich übrigens von der Buchvorlage, aber Stephen King zeigte sich begeistert davon und verriet, dass er sein eigenes Ende nie wirklich mochte. Wer also was für die Thematik über hat, dem sei eine Empfehlung ausgesprochen.<br />
Kleine Hinweis: Manch einer wird sich vom Titel her an John Carpenters Horrorstreifen &#8220;The Fog – Nebel des Grauens&#8221; erinnert fühlen, aber die Filme haben nicht viel miteinander zu tun.</p>
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		<title>Die Legende von Beowulf (3D)</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 11:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomasz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmrezis]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Trotz der eher schlechten Kritiken hab ich mir gestern zusammen mit Olli und Jörn das neue Werk von Robert Zemeckis angeschaut. Dem Film dient, wie der Name schon sagt, die Beowulf-Saga aus dem 8. oder 9. Jahrhundert als Basis. Diese genießt im angelsächsischen Raum ähnlichen Stellenwert, wie das Nibelungenlied in Deutschland. Es geht dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Trotz der eher schlechten Kritiken hab ich mir gestern zusammen mit Olli und Jörn das neue Werk von Robert Zemeckis angeschaut. Dem Film dient, wie der Name schon sagt, die Beowulf-Saga aus dem 8. oder 9. Jahrhundert als Basis. Diese genießt im angelsächsischen Raum ähnlichen Stellenwert, wie das Nibelungenlied in Deutschland. Es geht dabei um den Krieger Beowulf, der dem Dänenkönig Hrothgar zur Hilfe gegen das Ungeheuer Grendel eilt und dieses tötet. Er bekommt danach aber Probleme mit Grendels dämonischer Mutter. </p>
<p>Das besondere an dieser Verfilmung ist, dass diese komplett am Computer entstanden ist. Als ich den ersten Trailer sah, dachte ich erst, dass dies reale Schauspieler seien und das ganze künstlich verfremdet wurde. Aber Fehlanzeigen: die Schauspieler wurden durch die so genannte Performance-Capture-Technik digitalisiert. D.h. sowohl Bewegungen, als auch Mimik wurden aufgezeichnet und in den Computer übertragen. Deshalb gab es gerade mal 30 Drehtage mit Schauspielern und knapp zwei Jahre lang wurde an Rechnern an dem Film gefeilt. Interessant ist auch, dass der Film komplett fürs 3D-Kino optimiert wurde. Leider gibt es aber in Deutschland nur 25 solcher Kinos. Das Cinedom in Köln unterstützt praktischerweise diese Technik, so dass es eine zusätzliche Motivation war den Film im Kino anzuschauen. </p>
<p>Meine Gefühle nach Sehen des Films sind aber eher gemischt. Der 3D-Effekt an sich ist zweifelsohne beeindruckend und man sieht, dass einige Einstellungen und Szenen extra für diese Version optimiert wurden. Nur leider war die 3D-Brille auf Dauer recht unangenehm zu tragen. Zum Film an sich lässt sich sagen, dass viele Kamerafahrten einfach atemberaubend waren und auch manche Bildkompositionen und Einstellungen wirklich überzeugen konnten. Aber die eigentliche Geschichte blieb hinter dem Möglichen und wirkte teils uninspiriert und banal. Auch hat man den Eindruck, dass diese krampfhaft auf fast zwei Stunden ausgedehnt wurde. Ich kenne die Sage von Beowulf leider nur sehr grob, so dass ich nicht sagen kann inwieweit der Film dieser entspricht. Man wird aber durchgehend ordentlich unterhalten, aber irgendwie wäre da einfach mehr drin gewesen.<br />
Auch die Animationen sind ein zweischneidiges Schwert. Die Hauptcharaktere wirken meist sehr detailliert und überzeugend. Gerade Kleidung oder auch Haare kommen gut zur Geltung. Von Nebencharakteren kann man dies aber überhaupt nicht behaupten. Diese wirken oft einfach billig, sind aber immerhin eher im Hintergrund, so dass sie nicht so arg auffallen. Von der Performance-Capture-Technik hätte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr versprochen. Denn Mimik und Bewegungen wirken nicht wirklich besser als das, was man aus anderen Filmen kennt. Was keinesfalls heißen soll, dass sie schlecht sind.</p>
<p>Als Fazit lässt sich sagen, dass man die Laufzeit über ordentliche Unterhaltung geboten bekommt und teils ein Effektfeuerwerk abgefeuert wird, durch das man etwas von der trivialen Geschichte abgelenkt wird. Man muss aber in aller Deutlichkeit sagen, dass der Film von seinem 3D-Effekt lebt. Deshalb sollte man den Film unbedingt in 3D anschauen und sich sonst eher zum DVD Release gedulden. </p>
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		<title>300</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 10:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomasz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmrezis]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	300 ist ein Film der sicherlich polarisieren vermag. Er basiert auf dem gleichnamigen Comic von Frank Miller und behandelt, basierend auf Berichten des griechischen Historikers Herodot, die Schlacht bei den Thermopylen. Bei dieser Schlacht stand der Spartanerkönig Leonidas mit gerade mal 300 Spartiaten (unterstützt von etwa 4000 anderen Griechen, welche aber im Film nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	300 ist ein Film der sicherlich polarisieren vermag. Er basiert auf dem gleichnamigen Comic von Frank Miller und behandelt, basierend auf Berichten des griechischen Historikers Herodot, die Schlacht bei den Thermopylen. Bei dieser Schlacht stand der Spartanerkönig Leonidas mit gerade mal 300 Spartiaten (unterstützt von etwa 4000 anderen Griechen, welche aber im Film nur in Form der Arkadier eine Rolle spielen) einer gewaltigen Übermacht von Persern gegenüber. Die Spartiaten waren Elitekrieger, von klein auf in der Kampfeskunst geschult, äußerst diszipliniert und hatten was die Kampfart anging die klassische Phalanx perfektioniert. Die Thermopylen waren ein schmaler Engpass zwischen Kallidromos-Gebirge und Meer und von großer strategischer Bedeutung.</p>
<p>Der Film strotzt nur so von Pathos, viel Gerede von „Ehre“, „Freiheit“ etc. und besitzt eine sehr simple Geschichte. Aber das alles passt irgendwie zu der martialischen Kultur Spartas. Es mag sicherlich etwas überstilisiert wirken, aber so wurde es auch schon im Comic dargestellt. Und mehr als eine Umsetzung des Comics will der Film auch gar nicht sein. Insofern ist der Film, wie erwartet, optisch eine Wucht. Man bekommt ein bildgewaltiges Werk, welches gut von der passenden Musik unterstützt wird.<br />
Wenn man sich darauf einlässt, wird man gut unterhalten. Die Wucht der Inszenierung reißt den Zuschauer mit und lässt ihn über viele Unzulänglichkeiten bzw. Schwächen hinwegsehen. Man hätte sogar den Teil der Geschichte, welcher in Sparta spielt, weiter kürzen können und noch mehr Gewicht auf die Schlacht legen können. Denn so wird man teils aus diesem modernen Schlachtgemälde herausgerissen und mit unnötigen Dialogen konfrontiert. Etwas nervig ist auch, dass die Spartiaten quasi halbnackt in die Schlacht ziehen und das ganze mitunter zu einer Fleischbeschau verkommt.</p>
<p>Zack Snyder hat mit diesem Film einen sicherlich kontroversen Film geschaffen, welcher bis auf eine Szene komplett vor Blue- bzw. Greenscreen entstanden ist und optisch mit seinen kunstvoll stilisierten Kampfszenen seinesgleichen sucht. Vor allem erinnern viele Szenen an die entsprechenden Comicbilder, ähnlich wie es schon bei SinCity der Fall war. Man sollte auf jeden wissen, was einen erwartet und dies ist keinesfalls ein historisch korrekter bzw. typischer Sandalenfilm! Den Film aber auf aktuelle Gegebenheiten und Konflikte beziehen zu wollen halte ich für sehr fraglich. Ich finde man muss nicht überall krampfhaft nach potentiellen Zusammenhängen suchen. Vor allem wenn alles so überzogen dargestellt wird, wie hier.</p>
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		<title>Königreich der Himmel (Director&#8217;s Cut)</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2007 11:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tomasz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmrezis]]></category>

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		<description><![CDATA[
Irgendwann 2005 hatte ich eine Kritik zur Kinoversion von „Königreich der Himmel“ verfasst und hatte einiges zu bemängeln. Mittlerweile habe ich den Director&#8217;s Cut gesehen, welcher beachtliche 47 Minuten länger ist. Das besondere ist außerdem, dass die zusätzlichen Szenen nicht einfach irgendwo eingefügt wurden, sondern der Film fast komplett neu geschnitten wurde. So hätte er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p class="MsoNormal">Irgendwann 2005 hatte ich eine Kritik zur <a href="http://www.baalrok.de/2005/08/07/konigreich-der-himmel/">Kinoversion von „Königreich der Himmel“</a> verfasst und hatte einiges zu bemängeln. Mittlerweile habe ich den Director&#8217;s Cut gesehen, welcher beachtliche 47 Minuten länger ist. Das besondere ist außerdem, dass die zusätzlichen Szenen nicht einfach irgendwo eingefügt wurden, sondern der Film fast komplett neu geschnitten wurde. So hätte er eigentlich in die Kinos kommen müssen!</p>
<p class="MsoNormal"><o:p></o:p>Die Charaktere und die Geschichte bekommen nun Zeit sich zu entwickeln, alles wirkt stimmiger und nicht mehr so überhastet. Auch bekommt Balian, welcher von Orlando Bloom dargestellt wird, mehr Möglichkeiten sich zu profilieren. Zwar wirkt er weiterhin manchmal überfordert in der Rolle, aber durch die zusätzliche Tiefe des Charakters wirkt dies nicht mehr so störend, wie in der Kinofassung. Auch sind seine Beweggründe nun logischer und nachvollziehbarer. Man kann auch sagen, dass er hier eine bessere Identifikationsfigur abgibt.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p></o:p>Der Film behandelt, wie sicherlich die meisten wissen, die Kreuzzüge. Er ist aber von seiner Aussage ein deutliches Plädoyer für Toleranz und ein friedfertiges Zusammenleben, unabhängig von Rasse oder Religion. Insbesondere die Muslime werden als durchaus zivilisiert, tolerant und teils sogar rationaler, als die Europäischen Eindringlinge dargestellt. Auch ist allgemein die Sichtweise auf Religionen sehr skeptisch, was folgendes Zitat gut verdeutlicht: &#8220;Ich bin kein Freund von Religionen. Ich habe erlebt, wie der Wahn von Fanatikern jeder Konfession als Wille Gottes bezeichnet wurde. Heiligkeit liegt in der gerechten Handlung und dem Mut, dies auch im Namen jener zu tun, die sich nicht selbst verteidigen können.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">Und irgendwie kann man sagen, dass der Film trotz des lang zurückliegenden Hintergrunds gerade in unserer Zeit aktueller ist, als es zuerst den Anschein hat.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p></o:p>Ich hätte jedenfalls nicht gedacht, dass der Film solch eine Steigerung zur Kinoversion erfahen kann. Zwar mag der eine oder andere bemängeln, dass der Film nur sehr grob auf historischen Tatsachen beruht und vieles dazu erfunden wurde, aber für gute und spannende Unterhaltung nehme ich das gerne in Kauf und kann auch die nicht so gelungene Leistung von Orlando Bloom verschmerzen.</p>
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