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Archiv für November, 2005

Schnee im Oberbergischen

26. November 2005

Für einige war der gestrige Morgen eine ziemliche Überraschung. Als sie nämlich schlaftrunken aus ihren Fenstern blickten oder benommen zu ihren Autos wankten, konnten viele ihren Augen kaum trauen. Alles war weiß. Komplett verschneit innerhalb der Nacht. Trotz der zahlreichen Warnungen haben es viele bei ihren Sommerreifen belassen und die Ankündigungen komplett ignoriert. Deshalb war es auch nicht weiter verwunderlich, dass viele jener Menschen gar nicht oder nur extrem langsam voran kamen und den Verkehr blockierten.
An diesem Tag konnte ich Ausnahmsweise mit dem Auto zur Hochschule fahren. In weiser Voraussicht fuhr ich schon halb 8 los. (normalerweise braucht man etwa eine Viertelstunde)
Aber diesmal kam ich erst gegen 9 Uhr an. Tja.. was war geschehen. Unter anderem viele Staus, bedingt durch eben die Sommerreifen- oder übervorsichtigen Leute. Z.b. hat sich auf einer Strecke, welche man normalerweise in gerade mal 3 Minuten passiert, solch ein Stau gebildet, dass man auf einmal fast ne halbe Stunde brauchte.
Zusätzlich hier und da durch die Schneemassen umgekippte Bäume, die die Straße partiell blockierten und ein scheinbar nicht vorhandener Schneeräumdienst.
Auch an der Hochschule war nur relativ wenig Schneeräum-Arbeit geleistet worden, so dass ich beim Einparken erstmal ordentlich stecken blieb, aussteigen und per Hand den Schnee unter den Reifen beseitigen musste. Aber letztendlich immerhin gut an und wieder zurück nach Hause gekommen.
Naja.. vielleicht werden nun spätesten nach diesem Tag einige endlich zu ihren Winterreifen greifen.
Und zur Verdeutlichung noch ein aktuelles Bild aus meinem Zimmerfenster:

Schnee am 26.11.05

Categories: Dies & Das, Fotos

11.11 und mehr..

12. November 2005

Der gestrige Tag war vielen im Kölner Raum womöglich als Beginn des Karnevals bekannt. Hier aber im tiefen Oberbergischen wird diesem Irrsinn größtenteils wenig bis keine Beachtung geschenkt. So dass die wenigen Verkleideten in der Gummersbacher Fachhochschule mit eher spöttischem Blicken oder purer Ignoranz gestraft wurden.

Jedenfalls.. das worauf ich hinaus wollte: Nach der recht langweiligen Kommunikationstechnik Vorlesung am Nachmittag, ging’s in die Gummersbacher Innenstadt, um mich mit zwei finstren Gestalten zu treffen und perfide Taten zu vollführen.
Naja.. speziell ging es eigentlich darum ein Geschenk, mehrere oder was auch immer für Alex zu finden, welcher an jenem Abend seinen Geburtstag zu feiern gedachte.
Neben vielen Skurrilitäten, fanden wir unter andrem einen Kalender, der in seiner Eigentümlichkeit gleichermaßen zu verwirren und zu begeistern wusste. Dargestellt waren nämlich kleine Kinder in Tierkostümen. Diese Tierkostüme, was an sich schon irgendwie bizarr wirkt, sollten die verschiedenen Sternzeichen symbolisieren. Auf jeden Fall eine gelungenes Geschenk, was direkt neben einer Film-DVD und einem Comic-Buch, dessen Name mir entfallen zu sein scheint, eingepackt wurde.

Die Geburtstagsfeier am Abend, zu der viele alte und auch einige neue Gesichter gestoßen waren, kann als äußerst spaßig und gelungen bezeichnet werden, was nicht unbedingt am hohem Bierkonsum lag, sondern der Stimmung an sich. Das Geburtstagskind zeigte sich jedenfalls sehr erfreut über die Geschenke und ich als “Seelenfänger” freute mich über reiche Beute – wenn ihr wisst, was ich meine. ;)

Categories: Dies & Das, Ungeheuerlich

Bericht: VdGG in Leverkusen

6. November 2005

Gestern war es endlich soweit. Eine Legende der Progressiven Rockmusik feierte ihre Auferstehung. Mehr…

Sin City

5. November 2005

Schon der Trailer zeigte einen guten Vorgeschmack auf die grandiose Optik und bemerkenswerte Darstellerriege. Denn so viele Stars (Bruce Willis, Clive Owen, Mickey Rourke, Benicio del Torro, Jessica Alba, Elijah Wood und Nick Stahl) hat man selten zuvor in einem Film gesehen. Noch dazu legen diese ausnahmslos eine hervorragende Leistung an den Tag.
Auch haben neben dem Haupt-Regisseur Robert Rodriguez noch Frank Miller (der Autor des Comics, der dem Film als Grundlage dient) und Quentin Tarantino mitgewirkt und es ist wahrlich eine der besten und außergewöhnlichsten Comic-Verfilmungen geworden, die ich bisher sehen durfte.

Der Film lässt sich gut folgend umschreiben: Grausam, bizarr, düster, grotesk, stilvoll.

Er ist bis auf wenige Details und Szenen komplett in Schwarz-Weiß gehalten und sämtliche Hintergründe weisen einen markanten schmutzigen Comicstil auf. Trotzdem denkt man oft, die Schauspieler würden vor realen Kulissen spielen, weil die vielen Elemente als ganzes perfekt harmonieren. SinCity ist eine Stadt, die so düster und kalt wie nur irgendwie denkbar ist.
So eine Stimmungsvolle und berauschende Optik hat man jedenfalls noch in keinen Film sehen können.
Die Story wird größtenteils von einem Ich-Erzähler getragen, der jeweils die Gedanken der Hauptdarsteller dem Zuschauer mitteilt. (ähnlich den Gedankenblasen eines Comics)

Auszeichnend für den Film ist neben der Optik auch die an jeder Ecke antreffende Gewalt.
Abgeschlagene Körperteile, Verstümmelungen, Einschusslöcher gehören somit zu fast jeder Szene. Wäre der Film nicht durch dieses Comic-Hafte verfremdet, wären die Gewaltorgien unerträglich. Denn so wird die Gewalt größtenteils ein Teil dieses besonderen Stils, der schon für die Comicvorlage bezeichnend war.
Trotzdem fällt auf, dass die Gewalt teilweise so sehr Überhand nimmt, dass sie nicht mehr als Mittel zum Zweck in der Storyline dient, sondern eben diese quasi ersetzt. Ob das jetzt wirklich der Sinn des Comics war?

Wie Anfangs schon erwähnt, sind die Leistungen der Schauspieler beachtlich. Besonders Mickey Rourke geht in seiner Rolle als Marv voll auf und Bruce Willis kann als alternder Cop mühelos an seine jüngst guten Leistungen anknüpfen. Auch Clive Owen und Benicio del Torro reihen sich mühelos ein und legen einen souveränen Auftritt an den Tag.

Insgesamt ist der Film, trotz der teilweise arg übertriebenen Gewalt, schon allein wegen der wahnsinnigen Optik, dem genialen Cast und tollen Sound eine Empfehlung wert.
Es sollen auch noch zwei Fortsetzungen folgen. Ich persönlich hoffe, dass Rodriguez da den Schwerpunkt von der Gewalt mehr auf die Story legt. Damit wäre nämlich das Meisterwerk perfekt!

Categories: Filmrezis

Rapantel

1. November 2005

“Ja.. Nich Lacke, Lacke.. Hahaha..”

Wer sich nun fragt was diese ominösen Worte nun bedeuten sollen, beziehungsweise ob ich denn nun völlig durchgedreht bin, kennt wohl das herrliche Rapantal-Video nicht.
Ohne zu viel zu verraten will ich euch direkt zu dem Maulwurf weisen, damit ihr sein Zusammentreffen mit Rapantel genießen könnt.
Das kurze Video wird nach jedem Anschauen lustiger und man hat das Bestreben Zitate daraus in normalen Alltagssituationen zu gebrauchen. HAGE?
Deshalb will ich auch nicht unnötig weiterschwafeln, sondern biete euch hier höchst exklusiv einen Download-Link an.
(vielen Dank an Loenni fürs Hochladen)

Zusätzlich sei auf einen neueren Beitrag meines Blogs verwiesen.

Categories: Ungeheuerlich